Ja, ich will!

Wer träumt nicht von dem Tag, an dem dieser kurze aber schicksalsträchtige Satz zum wichtigsten Moment wird? Sind die Fragen „Wen?“ und „Wann?“ geklärt, rückt das „Wie?“ immer mehr in den Vordergrund. Schließlich gibt ist für die Feier aller Feiern im Gegensatz zu Geburtstagen keinen neuen Versuch!

Selbst ist das Paar

Natürlich kann das zukünftige Ehepaar sich vertrauensvoll in die professionellen Hände eines Hochzeitsplaners begeben. Der führt souverän durch die Vorbereitung und die Feier und klärt auch die Fragen, von deren Existenz das Brautpaar noch nicht einmal etwas ahnte. Aus Film, Fernsehen und dem englischsprachigen Raum ist dies hinlänglich bekannt. Tatsächlich nimmt auch die Verbreitung in Deutschland in den letzten Jahren immer mehr zu. Aber ein Muss ist ein Hochzeitsplaner nicht. Mit etwas Liebe zum Detail und Zeit zum Organisieren kann jedes Paar selbständig seine Traumhochzeit realisieren – das macht Spaß und schont das Budget.

Individualität ist angesagt

An erster Stelle sollte das Paar gemeinsam die Entscheidung treffen, welche Art von Feier am besten zu ihnen passt: die familiäre Feier im kleinen Kreis, die große Party, vornehme Eleganz, romantische Natürlichkeit, extravagante Räumlichkeit – alles ist machbar. Wichtig ist, dass die Art der Feier authentisch mit dem Brautpaar ist und deren Vorlieben wiederspiegelt. Nur so können die beiden Hauptpersonen des Tages ihre Stunden natürlich und ungezwungen genießen.

Egal für welche Art von Feier die Entscheidung gefallen ist, Individualität steht als Trend für 2014 ganz weit vorn. Gern werden als Motto ein besonderes Erlebnis, ein gemeinsames Hobby oder eine gemeinsame Vorliebe gewählt. Dies zieht sich als Gestaltungselement dann durch den ganzen Tag – von der Einladungskarte, über die Tisch- und Raumdekoration bis hin zum Buffet. Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich auch kleine Gastgeschenke als Dankeschön des Brautpaares. Hier darf es besonders ausgefallen und individuell sein, z.B. selbsthergestellte kulinarische Kostbarkeiten wie Marmeladen oder Liköre.

Farbe ist Trumpf

Im Jahr 2014 wird es bunter. Zarte Pastelltöne werden von kräftigem Pink, Lila, Blau, Gelb oder Orange abgelöst. Dabei ist eine der Farben in der Raumdekoration vorherrschend und darf sich gern auch an der Braut als Accessoire wiederfinden. Die Blumendekoration ist aufwendig und spielt mit verschiedenen Volumen und Längen. Bei der Wahl der Gefäße für die Blumenarrangements sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Hier dürfen nostalgische Vasen, leere Konservendosen oder andere ungewöhnliche Gefäße jeder Art dem Gesamtbild den letzten Schliff geben.

Für die Gestaltung der Einladungs- und Tischkarten werden immer häufiger geometrische Muster in auffälligen Farbspielen genutzt, die sich auch durch die Dekoration hindurch ziehen (z.B. Wimpelketten am Buffet, Etiketten auf den Gastgeschenken). Bei einer Hochzeit mit natürlicher Eleganz oder einer Feier unter blauem Himmel kommen Dekoideen mit verschiedenen Texturen besonders wirkungsvoll zur Geltung. Selbstgesammelte Baumrinde und kleine Holzschildchen ergänzen natürliche Papiere und Leinen bei Wimpelketten, Tischdekoration und Einladungen einfach und garantieren einen Natur-Effekt.

Farbe wird auch beim süßen Abschluss bekannt. Immer mehr setzt sich eine Candybar statt des üblichen Desserts durch. Süße Verlockungen wie Hochzeitsmandeln, Bonbons, Lollis oder Marshmallows ziehen nicht nur die kleinen Gäste in ihren Bann. Aufwendig verzierte Cupcakes greifen das Farbkonzept der Dekoration auf und sind auf Etageren angerichtet ein wahrer Augenschmaus. Die klassische Hochzeitstorte verschwindet daher 2014 zusehends von den Feiern.

Accessoires von Dachboden und Flohmarkt

Wer auf dem elterlichen Dachboden noch originale Alltagsgegenstände aus den 50er Jahren entdeckt, kann sich glücklich schätzen – Retro ist in! Immer mehr alte Koffer, Fahrräder oder ähnliches finden sich auf Hochzeiten liebevoll in Szene gesetzt. Ein persönlicher Bezug oder Erinnerungen geben der Deko natürlich den ganz besonderen Kick, aber auch ein Schnäppchen vom Flohmarkt erfüllt den Zweck und kann ein Hingucker werden.

Retro oder Vintage liegen weiterhin groß im Trend, dabei wird der Shabby-Chic von hochwertigen Details in Gold und Silber abgelöst. Die Hochzeitstafel punktet mit edlen Vasen, romantischem Goldrandgeschirr, Silberbesteck und Spitzendeckchen. Als Hochzeitspapeterie werden natürliche Papiere wie Bütten oder Kraftpapier eingesetzt und mit Spitzenmustern sowie grafischen Retro-Motiven verziert.

Der Retro-Look findet sich verstärkt auch bei den Kleidern für die Braut wieder. Der Stil der 50er Jahre wird aufgegriffen und mit modernen Elementen kombiniert. Dabei setzt sich feminin und romantisch durch, d.h. zarte und verspielte Spitzen sind immer mehr im Kommen. Dazu trägt die Braut eine Tiara in moderner Form, z.B. aus Strass oder Perlen. Die Tiaras der 2014er Kollektion sind leicht, zart und komfortabel zu tragen.

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